Mrz 31
Aprospos “Die Leiden des späten jungen Werber“.
Heute ist mal wieder einer dieser “Vor-Präsentations-Tage“. Deshalb wurde eine zwangsläufige Nachtschicht eingerufen.
Wie üblich schrubbt man die Maßnahmen runter und kommt doch nicht wirklich vom Fleck.
Die kleine, süße Uhr meines Macs sieht gerade so aus:

Wenn ich schätzen müsste würde ich sagen, dass ich – wenn alles glatt läuft und das Konzept nicht in letzter Minute noch einmal geändert wird – in ca 1-2 Stunden hier raus sein könnte.
Hoffen wir mal, dass das funktioniert.
Aber wie sagte unser Fotograf Ralf Meisner einst zu mir, als ich mich über den Agenturalltag beschwerte:
Junge, wir haben freie Berufswahl in Deutschland. Werd Bestatter!
Zum Glück gibts Kaffee!
Viele Grüße aus Bonn, Oli
/// UPDATE 1 ///
Meine Uhr sieht nun wiefolgt aus:

Und das schlimme ist: Das Ende ist noch fern!
Dafür werde ich morgen wahrscheinlich einen gänzlich freien Tag genießen.
/// UPDATE 2 ///
Es ist geschafft. Nach 20 Arbeitsstunden ist die Präsentation fertig und ich gehe ins Bett!
Zum Beweis:

Und was lernen wir daraus?
Chuck Norris schafft die Minute in 45 Sekunden.
Lächerlich! Wir schaffen 2,5 Arbeitstage an einem!
Gute Nacht!
Mrz 27
Heute war es endlich so weit!
Mein Sponsor Sonntagmorgen Kaffee hat mir ein Paket mit einer kleinen Selektion seiner großen Auswahl an Kaffee gesendet.
Begeistert, wie ein kleines Kind an Weihnachten, öffnete ich das Paket und erblickte zwei Tüten des köstlichen Pulvers.
Zum einen war da der Kaffee mit dem wunderschönen Namen “home sweet home”. Bestehend aus Indian Perl Mountain Kaffee mit Vanille- und Haselnuss Aroma.
Die zweite Tüte war gefüllt mit dem “addictive coffee”, einer Mischung aus Brasilien Santos und Äthiopien Sidamo.
Damit Ihr Euch ein Bild von diesem Genuss in Tüten machen könnt, hier ein paar Schnappschüsse:



Nach dem ersten Geruchstest – der einfach fantastisch ausfiel – machte ich mich auf in die Küche zu meinem Mr. Pad (Ein Post zu diesem wunderwerk der Technik wird in den nächsten Tagen sowohl hier als auch im Blog von sonntagmorgen.com folgen), um mir ein Kaffeepad mit “Home Sweet Home”-Kaffee zu basteln.
Wenige Momente später füllte meine geliebte Senseo eine Tasse mit reinem Genuss.
Der Geschmack war vollmundig und sehr intensiv. Das Vanille-Haselnuss-Aroma entfaltete sich unglaublich stark und rundete den Genuss vollkommen ab.
Vielen Dank an die Jungs von Sonntagmorgen Kaffee.
Morgen früh werde ich wieder an Euch denken, wenn es “addictive coffee” in meiner Tasse gibt!
Mrz 27
Ständig werde ich mit Spam E-Mails eines Illustrators namens Stefan Stratil bombardiert.
Da er mich (und meine Kollegen!) nie gefragt hat, ob ich seine Mails haben möchte und auf “Bitte schicken Sie mir keine Werbung mehr” E-Mails nicht reagiert bin ich nun einfach mal so dreist und stelle eine seiner Werbungs-Illustrationen online, die ich kürzlich erhalten habe, da der Topic der Grafik einfach zu gut in diesen Blog passt.

Nur zur rechtlichen Absicherung: Die Grafik ist © Stefan Stratil
Mrz 25

In meinem Prolog zu diesem Blog schrieb ich schon von der Buchreihe “Die Leiden des jungen Werber“.
Dort wird unter anderem eine “alltägliche” Agentursituation geschildert, in der es um das Versenden von Druckdaten unter Zeitdruck geht. Das Stichwort ist DU-Schluss.
Eine Situation, die – so dachte ich damals, als ich das Buch las – niemals in der Realität so vorkommen könne, da man die Daten ja schon im Vorfeld kennt und sich darauf einstellen kann.
Klarer Fall von Naivität, wie ich heute weiss.
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Mrz 24
Die Idee zu diesem Blog schwirrt mir schon seit unzähligen Monaten im Kopf herum.
Genau genommen seitdem ich in der wunderbar bunten Welt der Werbung arbeite.
Einige Monate vor meinem Eintritt in diese Welt bekam ich die Bücher-Reihe “Die Leiden des jungen Werber” (erhältlich via Amazon) zu lesen. Darin beschreibt ein Insider, wie es in der Welt der Werbung wirklich abläuft.
Ich habe damals fest geglaubt, dass dies eine reine Übertreibung sein muss. Keine Agentur könnte wohl überleben, wenn es dort so zugehen würde, wie im Buch beschrieben.
Kurze Zeit später stellte ich fest, dass dies ein Trugschluss war. Die im Buch geschilderten Ereignisse sind mehr als reell. Ich denke sogar mitlerweile, dass einige davon vom Lektor abgestumpft wurden um wenigsten halbwegs reell zu wirken.
Aus genau dieser Welt möchte ich Euch erzählen.
Ich werde Euch erzählen, was mir in der bunten, bunten Welt der Werbung widerfährt und begegnet.
Außerdem wird es hier und da sicherlich auch einige ausgewählten Werbungen zu sehen geben, die mir auffallen.
Und ich denke Ihr dürft Euch auch gelegentlich auf Tutorials u. Ä. freuen.
Soweit von hier.
Mehr kommt bald.
Liebe Grüße aus Bonn, Oliver